i1Park Brakel – initiativ*innovativ*interaktiv

Hallo Ihr – Hallo Brakeler,

Da einige Zeit vergangen ist, seit wir mit unserer Vision für den i1Park an die Öffentlichkeit gegangen sind, ist es aus unserer höchste Zeit, die jüngsten Entwicklungen seitdem mit Euch zu teilen.

Nach den ersten Berichterstattungen, sowohl in der lokalen Presse als auch im Radio Hochstift waren eure Reaktionen und Interesse immens. Euer überwiegendes Feedback könnte so zusammengefasst werden:

Eine großartige Sache. Endlich jemand, der etwas für unsere Stadt tut – viel Erfolg!

Vielen Dank dafür, wir wissen das zu beherzigen und schreiten voran.

Der i1Park Blog als neue News-Plattform

Viele von euch wollen wissen, was sich seit der Veröffentlichung getan hat. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit diesem i1Park Blog eine Plattform zu schaffen, um die neuesten Entwicklungen zu veröffentlichen. Hier könnt Ihr am aktuellen Stand der Dinge teilhaben.

Der erste blog-Beitrag ist aufgrund der Komplexität des Themas sehr lang – die weiteren werden kürzer sein, versprochen! 😉

Im Überblick

  • Es gibt eine Vielzahl von interessierten Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen rund um Gewerbe, Einzelhandel, Dienstleistungen und Freizeitgestaltung, die konkret und „as soon as possible“ am Standort i1Park ansiedeln möchten.
  • Dem gegenüber stehen derzeit rechtliche Rahmenbedingungen, die das Nutzen dieses Potentials in den meisten Fällen unmöglich machen und einer raschen Umsetzung in Wege stehen.
  • Die Möglichkeiten, diese rechtlichen Rahmenbedingungen zu ändern, gestalten sich – aus unserer Sicht tragischer Weise – sehr langsam.  

Rechtliche Voraussetzungen:

Wie ihr schon gelesen oder gehört habt, gibt es EINE große Hürde – hinter der im Detail eine Vielzahl von rechtlichen Herausforderungen steht, die bewältigt werden müssen: die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Basis für lokale und regionale Bebauungspläne und -richtlinien, also die rechtliche Basis für Flächeneinteilung und -Bebauung reicht oft in die 70er 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Hinzu kommen städtische Konzepte zur (Innen-) Stadtentwicklung, deren Ideen und Grundzüge ebenfalls oft auf städtischen Planungsgrundsätze des 20. Jahrhunderts zurückgreifen. Das Ziel dieser Vorgaben: Städtische Entwicklung zu steuern und die innenstädtische Wirtschaft zu schützen bzw. zu unterstützen.

Das ist grundsätzlich eine gute Sache, sofern diese Voraussetzungen regelmäßig überprüft und dem Puls der Zeit und den Anforderungen der Gesellschaft entsprechend überarbeitet werden.

Konkret zur Situation bedeutet das:
Obwohl der Standort des i1Parks ideal für unser Vorhaben zwischen den großen Märkten der Südstadt und der Innenstadt gelegen ist, befindet sich der Standort planungsrechtlich am Rande eines Gewerbe- und Industriegebietes. In einem solch ausgewiesenen „GI“-Gebiet dürfen

a) keine großen Fachmärkte mit einer Verkaufsfläche über 800m² errichtet werden und

b) mit kleinen Ausnahmen keine Waren verkauft werden, die für die dem Handel der Innenstadt vorbehalten sind. (z.B. Bekleidung, Lebensmittel, Drogerieartikel u.a.)

Für die meisten Interessenten des i1Parks sind ein – oder in den meisten Fällen sogar – beide der o. g. Punkte ausschließende Kriterien. Um den i1Park als attraktiven Handelsplatz für euch zu realisieren, bedarf es entweder Ausnahmen oder Änderungen der rechtlichen Voraussetzungen.

Die erforderlichen Ausnahmeregelungen, so signalisiert uns die Behörde mit planungsrechtlicher Hoheit, werden uns nicht erteilt werden.

Ergo bedarf es rechtlicher Änderungen, um die zwei o. g. Regelungen „aus dem Weg zu schaffen“. Diese wurden bereits vor unseren Planungen durch die Bezirks-, bzw. Landesverwaltung auf den Weg gebracht. Bis zu einer Verabschiedung des neuen Landesentwicklungsplans ist allerdings in frühestens zwei Jahren zu rechnen. Im Anschluss daran können – im Falle einer positiven Entscheidung – lokal die planungsrechtlichen Weichen gestellt werden, was weitere Zeit in Anspruch nehmen wird.

Die Vision:

Die euch vorgestellte Vision des Projektes i1Park ist nach wie vor in unserem Fokus. Wir sind im ständigen Austausch mit lokalen Instanzen und Interessenten; erörtern im Zuge dessen häufig neue Szenarien. Wir legen großen Wert darauf, dass sich Unternehmen im i1Park ansiedeln, deren Konzepte unseres Erachtens konkurrenzfähig im Wettbewerb zum stetig wachsenden Onlinehandel stehen.

In unsere Überlegungen fließt stets die Frage ein, wie der i1Park einen starken und attraktiven Mehrwert für den gesamten Standort Brakel schaffen kann. Wir sehen viele konkrete Strategien und Ideen für einen gesunden und belebenden Austausch für und mit Handel, Gastronomie und Dienstleitungen des Brakeler Stadtkerns.

Viele bekannte Filialisten haben positives und langfristiges Interesse zum Standort i1Park signalisiert. An dieser Stelle hätten wir euch diese gerne konkret angeführt. Wir haben aber volles Verständnis dafür, dass viele von Ihnen aus strategischen Gründen nicht namentlich genannt werden wollen.

Wir teilen euch mit, was wir offiziell kommunizieren dürfen: 
Von überregionalen Lebensmittelern (bspw. netto u.a.) und sog. Vollsortimentern über Drogerie- und Bekleidungsfilialisten, bis hin zu Anbietern rund um die Themen Garten, Haushalt oder Freizeit, Innenausstattung, sowie Möbel (JYSK) ist ein bunter Blumenstrauß an potenziellen Märkten interessiert.

Sämtliche Unternehmen würden sich mit ihren aktuellen, neuesten und zukunftsweisenden Designs im i1Park ansiedeln wollen. Die Messlatte in Brakel liegt, gemessen an den Bau- und Renovierungsprojekten anderer Anbieter in Brakel hoch. Dem will kein interessiertes Unternehmen nachstehen, um EUCH ein attraktives Shoppingerlebnis in angenehmster Atmosphäre anbieten zu können. Das ist unseres Erachtens ein essenzieller Baustein dafür, dem Onlinehandel langfristig die Stirn zu bieten.

Weitere Anfragen drehen sich um die Branchen Dienstleitungen und Freizeit. Ein konkretes Vorhaben können wir an dieser Stelle nennen:

Bürger der Stadt verfolgen seit längerem das Ziel und den Wunsch, einen Indoor-Play- und Freizeitpark in Brakel zu errichten. Sie sind mit Ihrer Idee auf uns zugekommen und gemeinsam prüfen wir die Umsetzbarkeit: Im Gegensatz zu den alteingesessenen Einrichtungen der größeren Region soll dieser auf neustem Stand eingerichtet werden und ein Publikum ab 2 bis 50+ Jahren ansprechen: Klettern, Rutschen & Co für die Jungen, Klettern, Rutschen, Lasern, „Escapen“ & Co für die junggebliebenen Gäste. Dieser Freizeitpark könnte Strahlkraft über die Grenzen OWLs haben und eine Magnetfunktion für die gesamte Stadt bedeuten. Wow!

Eine wichtige Info für viele von euch, die konkrete Wünsche in diese Richtung geäußert haben: Die großen Fast-Food-Ketten haben dem i1Park vorerst eine Absage erteilt, da die Nähe zu den benachbarten Locations zu gering sei oder die verkehrstechnische Anbindung nicht den aktuellen Strategien der Konzernleitungen entspräche…

Aktuelle Entwicklungen

Wie ihr seht, braucht man sehr viel Geduld, um ein Projekt diesen Ausmaßes umzusetzen:
„Gut Ding will Weile haben!“

Das soll im Umkehrschluss allerdings nicht heißen, dass wir bis dahin nichts unternehmen: Trotz der o.g. schwierigen Umstände suchen wir in unzähligen Gesprächen nach alternativen Wegen, die es uns ermöglichen, unser Vorhaben ggf. frühzeitiger in Umsetzung zu bringen.

Alternativ dazu suchen wir aktiv nach Möglichkeiten, den Standort aus seinem langjährigen Winterschlaf zu wecken und bis zur Umsetzung unserer Vision möglichst attraktiv nutzen bzw. gestalten zu können. Nach den ersten Veröffentlichungen unseres Projekts haben sich auch lokale Bürger Brakels und Unternehmen und bei uns gemeldet, die mit interessanten Vorhaben in den i1Park einziehen wollen. Wir sind beispielsweise aktuell in Gesprächen, die alte Halle upzudaten, um sie zunächst als Lagerhalle mit Büroanschluss zu nutzen, bevor sie später in den i1Park integriert wird. Viele sagen: die Halle muss weg – das sehen wir anders. Die Substanz ist gut, der Charme unwiederbringlich.

Solltest DU Lagerfläche etc. benötigen, melde dich, bevor die komplette Fläche ausgebucht ist …

Eine weitere mögliche Option ist frisch auf den Tisch gekommen durch Gespräche mit Filialisten, die Konzepte erarbeitet haben, sich innerhalb der zwei o.g. Leitplanken zu bewegen: Verkaufsfläche kleiner als 800m² mit einem nicht-zentralrelevanten-Warensortiment. Das könnte durchaus interessant werden…!

Fazit

Das dürft ihr mitnehmen:
Uns ist es wichtig, unsere Vision des i1Parks nicht aus den Augen zu verlieren und mit vorläufigen Lösungen und Optionen dennoch die Chance offenzuhalten, unsere Vision des i1Parks umsetzen zu können: Werthaltige und attraktive Angebote für die Bürger Brakels und ein besuchenswertes Eingangstor für alle Nicht-Bürger Brakels 😊.

Über konstruktive Kommentare und Anregungen eurerseits freuen wir uns sehr: Bitte tretet mit uns in Kontakt und schreibt uns an frederik@i1Park.de oder malte@i1Park.de.

Keep You Posted…